Zum Inhalt springen
Reise planen
An der Wasserstelle: Eine kleine Gruppe Oryxantilopen sammelt sich am Wasser, eingerahmt von der trockenen Landschaft der Etosha.

Dünen und Weite

Selbstfahrer-Safaris in Namibia

Namibia ist das Land, das die Leute vor Augen haben, wenn sie sagen, sie wollen Platz. Stundenlang Schotterpisten, fast kein Verkehr, und eine Landschaft, die den größten Teil der Arbeit übernimmt.

Parks, in denen ich selbst gefahren bin

Gut zu wissen

Das eigentliche Planungsproblem sind hier die Entfernungen, nicht die Tiere. Realistische Fahrzeiten sind der größte Teil der Arbeit.

Einreise

Seit 1. April 2025 eVisum oder Visum bei Ankunft, rund 1.600 NAD pro Erwachsenem

Fahren

Links. Hauptstraßen geteert, ansonsten lange Schotterpisten.

Geld

Namibia-Dollar, 1:1 an den Rand gebunden; Rand wird angenommen. Kartenzahlung weitverbreitet, Bargeld mindestens im Wert einer Tankfüllung dabeihaben.

Malaria

Nordosten (Caprivi-Streifen, Sambesi-Region): allgemeines Risiko. Mitte und Süden: praktisch keins.

Beste Monate

Mai bis November, trocken und klar, vor Sonnenaufgang kalt
Aktuelle Einreiseregeln beim Auswärtigen Amt

Stand: Oktober 2026. Einreisebestimmungen ändern sich, vor der Reise deshalb beim Auswärtigen Amt prüfen.

Wo das liegt
TANSANIA DR KONGO SÜDAFRIKA SIMBABWE BOTSWANA SAMBIA MOSAMBIK ANGOLA Etosha National Park Sossusvlei

Grenzen: Natural Earth

Was du hier siehst

Woran Routen scheitern

  • Zu spät mit der Rückfahrt beginnen. Ein häufiger Planungsfehler ist, bis kurz vor Toresschluss am letzten Wasserloch zu bleiben. Dann reicht eine überraschende Tiersichtung, eine langsame Piste oder eine Umleitung, um den Zeitpuffer aufzubrauchen. Besser ist es, die Rückfahrt so zu planen, dass man mit ausreichend Abstand zur Schließzeit am Camp oder am Ausgang ankommt. So ist es kein Problem, wenn eine spontane oder außergewöhnliche Tiersichtung auf dem Weg zum Camp dazwischenkommt.
  • Außerhalb des Parks schlafen, um zu sparen. Dann kommst du nach dem besten Licht an und fährst, bevor es wiederkommt. Außerdem verpasst du die Magie der beleuchteten Wasserlöcher im Dunkeln, wenn der Park wieder nur den Tieren gehört und keiner mehr herumfahren darf.
  • Den Westteil des Parks mit zu wenig Benzin oder Diesel bereisen. Letzte Tankmöglichkeit ist in Okaukuejo. Kanister noch vollmachen und dann in den Westteil fahren. Sonst ist man in seiner Kilometerzahl sehr begrenzt, und der Westen ist schön, da er deutlich weniger von Touristen besucht wird.

Fragen zu diesem Land

Brauche ich einen Allrad? Etosha-Nationalpark

In der Regel nicht. Die Hauptstraßen sind gut gepflegte Schotterpisten, die mit einem normalen Fahrzeug befahrbar sind, am besten mit etwas Bodenfreiheit. In der Regel sind auch die Nebenstraßen gut befahrbar und ein Allrad nicht zwingend erforderlich.

Wann ist die beste Zeit? Etosha-Nationalpark

Die besten Chancen für Tierbeobachtungen bieten sich von Juni bis Oktober. In der Trockenzeit konzentriert sich das Leben an den Wasserstellen. Dort spielt sich dann der Großteil des Geschehens ab.

Die grüne Saison hat dagegen ihren ganz eigenen Reiz: Sie ist ruhiger, landschaftlich wunderschön und voller Leben. Durch die üppige Vegetation verteilen sich die Tiere jedoch stärker im Park, sodass Sichtungen schwieriger werden.

Sehe ich Nashörner? Etosha-Nationalpark

Etosha ist einer der besten Orte Afrikas, um Spitzmaulnashörner zu beobachten. Insbesondere abends an den beleuchteten Wasserstellen hast du gute Chancen, welche zu sehen. Dennoch ist eine Sichtung nicht garantiert.

Gibt es Flusspferde oder Krokodile? Etosha-Nationalpark

Nein, da es keinen Fluss gibt, der ständig Wasser führt. Daher gibt es auch keine Büffel.

Lässt sich das mit Sossusvlei verbinden? Etosha-Nationalpark

Die meisten Routen kombinieren das, aber dazwischen liegen lange Fahrtage über Asphalt- und Schotterpisten. Wer unbedingt in den Etosha und ins Sossusvlei möchte, sollte genug Zeit einplanen, mindestens 14 Tage.

Aufnahmen aus Namibia