Ehrlich gesagt: Tansania habe ich im Rahmen einer geführten Tour erlebt, nicht als Selbstfahrer. Ich schreibe hier daher nur über das, was ich aus eigener Erfahrung kenne, und gebe Tansania-Wissen entsprechend ehrlich als das weiter, was es ist: Eindrücke einer geführten Reise.
Hintergrund: Tansania ist kein typisches Selbstfahrer-Land, auch wenn es grundsätzlich möglich ist. Viele Parks, allen voran die Serengeti und der Ngorongoro-Krater, werden meist mit Fahrer und Guide bereist. Dennoch helfe ich dir gerne bei der Planung, egal ob geführt oder selbst gefahren.
Einreise
Visum vorab nötig, als eVisum zu beantragen.
Fahren
Links. Die Hauptverkehrswege sind in gutem Zustand und geteert. Die größeren Städte haben lebhaften Verkehr: Motorräder und Tuk-Tuks prägen hier neben den Safari-Jeeps der Touristen das Bild auf den Straßen.
Geld
Tansania-Schilling; für Parkgebühren sind US-Dollar üblich. Kartenzahlung gut möglich, dennoch gilt auch hier: eine Tankfüllung in bar dabeihaben.
Malaria
Fast überall und ganzjährig ein Risiko, in der Höhe geringer
Beste Monate
Juni bis Oktober, dazu die kurze Trockenzeit im Januar und Februar.
Hinweis: In den Medien sieht man zunehmend Bilder von überfüllten Parks zur Haupttrockenzeit zwischen Juni und Oktober. Daher empfehle ich die kleine Trockenzeit, wenngleich diese in den vergangenen Jahren nicht wirklich trocken war: Es hat lediglich etwas weniger geregnet.
Stand: Oktober 2026. Einreisebestimmungen ändern sich, vor der Reise deshalb beim Auswärtigen Amt prüfen.